Allgemeine News
Gemeinsam zum Erfolg PDF Drucken E-Mail

Mit der 27. Austragung des Schaffhauser Triathlons – bei optimalem Wetter und mit vielen bekannten Gesichtern – kehrte einmal mehr eine packende Wettkampfatmosphäre auf das berühmteste Stoppelfeld der Region zurück. Auch Hemmental war in Büsingen vertreten – und dies erst noch mit Erfolg.

Wie üblich starteten zuerst die Jugendlichen. Auf der Schwimmstrecke hätte man Marco Sidler wohl die Beine zusammenbinden können, und er wäre immer noch schneller als alle anderen gewesen. Bei einer Schwimmzeit von 4 Minuten nahm er seiner Konkurrenz in der Kategorie der Schülerteams 70 und mehr Sekunden ab! Sein Bruder Riccardo Sidler als zweites Mitglied des Teams «Wanna play?» erzielte auf der Radstrecke die drittschnellste Zeit. Doch das gegnerische Team «Durach-Flitzer» hatte zu einer fulminanten Aufholjagd geblasen und fing das Team «Wanna play?» mit Schlussläufer Allessio Oechslin letztlich um eine lausige Sekunde ab. Immerhin: Der gute zweite Platz war dem Team mit den beiden Hemmentaler Jungsportlern nicht zu nehmen.

Bei den «Grossen» resultierten aufgrund des hohen Wasserstandes im Rhein schnelle Zeiten. Corina Moser, die immer stärker werdende Schwimmerin aus Neuhausen, war um eine Minute schneller als im Vorjahr und pflügte sich inmitten der schnellsten Männer schwimmend den Weg ans Ziel. Dort übergab sie den elektronischen Chip dem ins Pantli emigrierten Hemmentaler David Günthardt. Dieser brachte auf der 31.5-km-Radstrecke über den Reiat die Pedalen zum Glühen und unterbot seine letztjährige Zeit gar um über 90 Sekunden. Damit knackte er auch erstmals die 50-Minuten-Mauer. Weil Urs Schweizer auf der Laufstrecke auch eine anständige Zeit erzielte, obwohl er einem anderen Läufer mehrmals durch rhythmusbrechendes Zurufen den Weg weisen musste, kam das Team «Mir gäbed alles» als erstes der 55 Mixed-Teams in Ziel (bzw. als viertes aller 118 gestarteten Teams) und feierte damit einen erfreulichen Kategorien-Sieg.

Datum: Montag, 16. August 2010

 
Achtung Gefahr! PDF Drucken E-Mail

In der heutigen Ausgabe der Schaffhauser Nachrichten wird - in Anspielung auf eine entsprechende Aussage von Stadtrat Peter Käppler anlässlich seiner 1. August-Rede in Hemmental - auf eine ganz besondere Gefahr hingewiesen - eine Gefahr, mit der alle konfrontiert wären, die von Schaffhausen nach Hemmental fahren würden: Man komme leicht in unser Dorf, aber mit der Rückfahrt sei es so eine Sache, weil es hier so gemütlich sei und man gerne noch etwas sitzen bleibe...

Diese Gefahr ist seit heute noch etwas grösser: Der Schützenverein Hemmental bietet im Schützenstübli jeden Mittwoch von 17.00 bis 23.00 Uhr ein feines Nachtessen an. Das Menu für den jeweiligen Tag wird praktischerweise gleich am Dorfeingang publiziert - einmal gibt es Spare Ribs mit Ofenkartoffeln, ein anderes Mal Bölle- und Chästünne. Auch Steak und Salat oder Walliser Chässchnitte stehen an je einem Abend auf der Menukarte. Wer in der Zeit zwischen dem 4. August und dem 29. September 2010 also Lust auf einen feinen Znacht ausser Haus hat, kann neben den Restaurants Frieden und Frohsinn auch das Schützenstübli besuchen.

Datum: Mittwoch, 4. August 2010

 
Das Fundament und ein Lehrmeister unserer Gesellschaft PDF Drucken E-Mail

2010_ErsterAugust_IMG_5118_webDer Radfahrerverein Hemmental hatte zur Bundesfeier 2010 eingeladen – und die Hemmentalerinnen und Hemmentaler sowie auch auswärtige Gäste kamen in grosser Zahl. Rund 170 Personen waren es schliesslich, die sich bei schönstem Sommerwetter auf dem Schulhausplatz einfanden.

Die Bundesfeier begann um 09.30 Uhr mit einem von der Dorfmusik musikalisch umrahmten Festgottesdienst. Pfarrer Beat Wanner wies in seiner Predigt darauf hin, dass das Fundament unserer Gesellschaft – auch wenn diese inzwischen multi- und teilweise auch areligiös geworden ist – in der Bibel gründet. Menschen dürfen niemals Wegwerfartikel, Mittel zum Zweck oder Besitz anderer sein, sondern sie haben einen unschätzbaren Wert und eine unantastbare Würde. Unabhängig davon, wer sie sind oder was sie können. Dies ist so, weil ihnen Gott selbst diesen Wert und diese Würde verliehen hat. Und wie der Bundesbrief, die Bundesverfassung, das Rote Kreuz oder auch der Fünfliber auf den Gott der Bibel verweist, so soll unser Leben – im Vertrauen auf Gott, der für uns sorgt – von christlicher Nächstenliebe geprägt sein.

Nach dem Gottesdienst wartete ein reichhaltiger Brunch auf die Anwesenden, der jeglichen Hunger zu stillen vermochte und viele fröhliche Gespräche über die Tische hinweg begleitete.

Um die Mittagszeit stellte Markus Leu, der Präsident des Radfahrervereins, den Festredner vor: Peter Käppler, Stadtrat, Vorsteher des Baureferats und damit auch «höchster Sportler» der Stadt Schaffhausen. Ausgehend von der Frage, was denn der 1. August mit Sport zu tun hätte, beleuchtete Peter Käppler die Entwicklung des Sports über die Jahrhunderte hinweg – von den ersten Olympischen Spielen über die Gladiatorenkämpfe bis zur Bezeichnung «die schönste Nebensache der Welt». Er verwies darauf, dass der moderne Sport eigentlich erst im 19. Jahrhundert als Folge der Industrialisierung entstanden sei – und dass es heute in der Schweiz 22'500 Sportvereine mit über 2 Millionen Mitgliedern gebe. Natürlich gebe es auch Schattenseiten – unanständig hohe Saläre für gewisse Spitzensportler beispielsweise, oder Doping, Wettskandale, Hooliganismus usw. Angesichts der überaus positiven volkswirtschaftlichen Bedeutung des Sports – insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Integration, Jugendarbeit und Lebensschule – laute die Frage heute aber nicht, ob der Staat den Sport unterstützen solle, sondern wie er dies tun könne. Für Peter Käppler ist es ein Glücksfall, dass es in unserem kleinen Paradies unzählige Möglichkeiten für die sportliche Betätigung gibt – unmittelbar vor der Haustür. Diesem Umfeld müsse aber auch Sorge getragen werden. Peter Käppler schloss seine Rede mit dem Hinweis auf die wichtige Rolle des Sports zur Förderung eines positiven Nationalstolzes – er lud die Anwesenden aber auch ein, Kernelemente des Sports auf den Alltag zu übertragen: Integration statt Ausgrenzung, Toleranz, Mitwirkung aller und Fairplay. In diesem Sinn: «Hopp Schwiiz!»

Abgeschlossen wurde die Bundesfeier mit dem gemeinsam gesungenen und von der Dorfmusik begleiteten Schweizerpsalm. Die einen verweilten anschliessend noch etwas länger auf dem Schulhausplatz, andere wiederum machten sich auf den Heimweg – im Wissen darum, dass es ja schon am Abend beim Entzünden des Höhenfeuers oberhalb des Wasserreservoirs eine Gelegenheit für ein Wiedersehen geben würde.

Datum: Sonntag, 1. August 2010

 
Erster Sieg am Mittwochabendrennen PDF Drucken E-Mail

Während die «Grossen» des Radfahrervereins Hemmental sich den Vorbereitungen für die Bundesfeier widmeten, sorgte Andrin Leu dafür, dass der RVH auch in sportlicher Hinsicht im Gespräch blieb: Am 28. Juli 2010 erkämpfte er sich in Ramsen beim dritten Auswärtsstart der diesjährigen Mittwochabendrennen seinen ersten Sieg.

Datum: Sonntag, 1. August 2010

 
5x Gold und 2x Silber für Marco Sidler PDF Drucken E-Mail

Vom 15. bis 18. Juli 2010 fand in Lancy die Nachwuchs-Schweizermeisterschaft statt – zweifellos der Saisonhöhepunkt für die talentierten jungen Schwimmerinnen und Schwimmer. Dabei erhielt der Hemmentaler Marco Sidler reichlich Gelegenheit, seine Halsmuskeln zu trainieren – insgesamt 5 Gold- und 2 Silbermedaillen wurden ihm umgehängt, nachdem er den gleichaltrigen Schwimmern oft nur noch seine Fersen gezeigt hatte. Er gewann – teilweise mit Wettkampfrekorden – über 200m Vierlagen, 400m Freistil, 200m Freistil, 100m Delfin und 100m Freistil und wurde Zweiter über 200m Delfin sowie über 800m Freistil. Weil letztere Disziplin für Schwimmer des Jahrgangs 1997 noch gar nicht im Programm stand, musste er bei den um ein Jahr älteren Schwimmern starten, was seine Silbermedaille natürlich noch ein ganzes Stück wertvoller macht.

Datum: Montag, 26. Juli 2010

 
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